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Können wir etwas tun?

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Re: Können wir etwas tun?

Beitrag von Parisienne_ » 08.12.2017, 17:40

Hier Links zu einigen Berichte aus der Schweiz, die kürzlich in den Medien waren:
http://www.20min.ch/wissen/gesundheit/s ... k-13804950
https://www.watson.ch/International/Sex ... m-Verdacht
https://www.tagesanzeiger.ch/leben/gese ... y/17052455
https://blog.tagesanzeiger.ch/mamablog/ ... ank-macht/
https://www.beobachter.ch/gesellschaft/ ... ger-darauf

Und aus dem oben verlinkten- CH-Beobachter - einem kritischen Konsumenten Magazin stammt auch diese Post:

"Umstrittene Marketingstrategie

Einen Schritt weiter ging Bayer. Der Pharmariese bezahlte ab 2007 jahrelang eine Wiener PR-Agentur, um gefälschte Postings in Onlineforen zu veröffentlichen. In mehreren tausend Einträgen erzählten solche «Fake-Frauen» von ihren Erfahrungen mit Verhütungsmitteln. Zum Beispiel: «Ich habe mir vor einem Jahr die Hormonspirale Mirena einsetzen lassen, und ich muss sagen, dass ich sehr zufrieden damit bin. Hatte am Anfang Angst vor dem Einsetzen, doch das war halb so schlimm.» Oder: «Ich bin eine glückliche ‹Hormonanwenderin›, wie du es nennst.» Die Schreiberlinge wurden sogar offiziell angehalten, Rechtschreibfehler zu machen. Dafür wurde Bayer Austria vom österreichischen Ethikrat scharf kritisiert. Die Firma liess darauf sämtliche Einträge entfernen."

Wie auch immer - ich bin fest davon überzeugt, dass sich die Schulmediziner in ihrer oft unreflektierten Pharmagläubigkeit in Acht nehmen müssen - die Praxen mit "Heilmedizinern" wachsen wie Pilze aus dem Boden - in der Schweiz sind anerkannte Komplementärmediziner sogar in der obligatorischen Krankenkasse verankert. Obwohl ich mit einem Mediziner liiert war - oder vielleicht deswegen... ist mein Glaube an die Aerzte sehr pragmatisch. Hingegen glaube ich auch keinem mit Kursen geschmückten Natur-Homeo-Kineseologen... oder was es sonst da auf dem Markt alles gibt. Ich wünsche mir fundierte und kritische Mediziner, die sich und ihre Therapieangebote nach dem Studium immer wieder in Frage stellen und ständig überprüfen was sie da verschreiben.
Ich suche mir jetzt eine/n MediznerIn der/die sich in Naturheilkunde weitergebildet hat und sich spezialisiert hat auf "Frauenheilkunde" ohne Hormone... - aber ich will jemanden, der schon ein Medizinstudium absolviert hat. Ich trau keiner Sekretärin, die Kurse besucht hat und sich jetzt Naturheilpraktikerin nennt.... und mir irgendwelche Salze verschreibt ;-)

Lang Rede kurzer Sinn: Ich glaube, dass man den Ärzten etwas Pfupf machen könnte und dass sie beruhigt auch andere Alternativen zu Hormonspiralen anbieten dürfen - die Frauen würden ihnen mehr vertrauen und sie hätten am Schluss gleichviel Geld in der Kasse!

Ich denke schon, dass mit viel Presse mit authentischen Erfahrungsberichten sich Mirena und die Nachfolgespiralen langsam aber sicher wieder vom Markt entfernden werden.

Re: Können wir etwas tun?

Beitrag von ChristinaN » 02.12.2017, 18:50

Demo in Jena vor den Toren von Jenapharm - Lokalzeitung vorher informieren! In der Adventzeit besonders passend. Aber Frauen tun sowas ja nicht. Das könnte die Weihnachtsstimmung gefährden. Alternativ: digitaler Flashmob bei der Jenaer Zeitung über Jenapharm und seine Produkte - durchaus auch auf die "Pillenopfer" erweiterungsfähig.

Re: Können wir etwas tun?

Beitrag von lekado » 09.07.2017, 18:40

Hallo Gänseliesel,

Beate und ich hatten vor kurzem die Gelegenheit, unsere Geschichte im Spiegel zu berichten. Kannst Du nachlesen in der Ausgabe Nr. 23 dieses Jahres. Von daher wird es sicher keinen neuen Artikel dazu geben. Aber es gibt ja noch jede Menge anderer Medien, die berichten können.
Auf jeden Fall finde ich es klasse, dass Du das angehst! Nur über die Öffentlichkeit können wir Druck machen und andere Frauen warnen.

Alles Liebe, Leonie

Re: Können wir etwas tun?

Beitrag von Gänseliesel » 08.07.2017, 18:44

Hallo Mädels hier ist das Gänseliesel,
mir schiessen schon wieder die Tränen in die Augen.Seit dem 27.06.2017 bin ich diesen Vampir in mir los.Seitdem bin ich in eurem Forum unterwegs und bin fassungslos,denn sämtliche dort aufgeführten Symtome gab es bei mir auch,und das über vier Jahre.Die Krönung an "lokalen Nebenwirkungen" war bei mir ein Aneurysma der carotis intera das im Februar diesen Jahres in einem 4,5 Std. dauernden Eingriff (der Neuroradiologe sprach von maximal 1,5 Std.) VierTage nach Entfernungder Spirale sagte unser Sohn -der davon nichts wusste- Mama du bist ganz anders drauf,viel fröhlicher ich kann dich in den Arm nehmen und du kriegst keine Angst und fühlst dich genervt.Usw.etc.Ich bin dabei das zu veröffentlichen,habe gestern Abend per email Kontakt zu einer Journalistin bein Spiegel aufgenommen,weil wir einfach seriöse Unterstützung brauchen.
Seit 1,5 Wochen fühle ich das ich wieder im Leben ankomme,mein Kopf und vor allen Dingen meine Gefühle sind wieder zurück und nicht alles wie un Watte gepackt.Keine Weinkrämpfe -pure Freude am Leben-MEIN LEBEN.
Allerliebste Grüsse das Gänseliesel

Re: Können wir etwas tun?

Beitrag von Maria73 » 04.06.2017, 09:45

hallo aus Wien :smile_happy:
Ich bin auch voller Tatendrang und werde mal die österreichischen Medien angehen
Ich hab schon mit einem kritischen Journalisten der Filme zu diesen Themen macht Kontakt aufgenommen aber leider hat er sich nie rückgemeldet- ein guter Zeitpunkt hier nachzuhaken
Es gibt einige Frauenzeitschriften in Österreich und da schau ich mal was ich machen kann ich würde mich freuen wenn Frauen aus Österreich sich bei mir melden und wir die Kräfte bündeln könnten
Wenn ihr in Deutschland was organisiert und ich helfen kann (ich hab eine kleine Werbeagentur) lässt es mich wissen

Wir sind viele und können was bewirken!!!!

LIebe Grüße
MAria

Re: Können wir etwas tun?

Beitrag von lekado » 09.04.2017, 11:29

Hallo Ihr Lieben,

ich glaube das größte Problem ist, dass wir uns zwar hier im Forum gefunden haben und austauschen, aber sonst jede versucht, allein an ihrer Front zu kämpfen. Eine alleine hat aber kaum Chancen, etwas zu verändern und mit jedem Rückschlag sinkt die Bereitschaft, es nochmal zu versuchen. Außerdem ist es für Ärzte immer leicht, unsere individuelle Leidensgeschichte als Einzelfall abzutun.
Ich denke, wir müssen eine Möglichkeit finden, mit dem Rückhalt der anderen Forumsteilnehmerinnen aktiv zu werden! Ich verstehe aber auch, dass vielen die Kraft zum Kämpfen fehlt.

Mir schwebt da folgende Idee vor:
Könnten wir nicht einen offenen Brief formulieren, den wir dann hier im Forum für alle zum Herunterladen einstellen?
Wir könnten im Brief das Forum vorstellen und schreiben, dass es hier schon über 7.000 Betroffene gibt, auf die Nebenwirkungen der Mirena/Jaydess hinweisen, dass wir nicht hinreichend aufgeklärt wurden usw. (könnten wir dann gemeinsam absprechen, was genau drinstehen soll).

Alle die möchten, können ihren Namen, ihren Wohnort (nicht Adresse, nur Stadt) und die Tragezeit ihrer HS daruntersetzen, damit wäre klar, dass wir nicht nur drei Frauen aus einer Tratschecke sind, die sich abgesprochen haben.
Vielleicht kann man irgendwie alle Frauen hier im Forum anschreiben (ist das technisch möglich, Katja?) und um Unterschrift bitten. Wer noch nicht die Kraft hat, selber aktiv zu werden, kann zumindest damit unterstützen und alle, denen es schon besser geht, können den Brief dann herunterladen und verschicken, z.B. an die FÄ in der Stadt, Redaktionen, auch psychiatrische Kliniken oder was einem sonst noch so einfällt.

Ich weiss nicht, ob man auf dem Klageweg Erfolg hätte, muss aber ehrlich zugeben, dass ich mir das auch nicht zutraue. Trotzdem möchte ich nicht einfach so zur Tagesordnung übergehen. Wenn wir deutlich machen könnten, wie viele es von uns gibt, dann würden wir vielleicht den Einen oder Anderen wachrütteln!

Liebe Grüße, Leonie

Re: Können wir etwas tun?

Beitrag von dieBeate » 08.04.2017, 17:35

Hallo, Wrack67,

du kennst dich mit Medizinrecht aus.,, daher folgende Frage an dich: Hälst du es für sinnvoll, die Gynäkologin zu verklagen, die die Mirena gelegt hat? Wegen mangelhafter Aufklärung bzw. fahrlässiger Körperverletzung? Das ist evtl. aussichtsreicher als gegen Bayer vorzugehen, und am Ende deines Beitrages erwähnst du ja, dass fast alle GynäkologInnen sich fehlerhaft verhalten. Auch bei den Ärztekammern wurden sich derartige Klagen rumsprechen, und damit wird dann auch das Vertrauen in die Infopolitik der Fa. Bayer erschüttert.

Liebe Grüße

Beate

Re: Können wir etwas tun?

Beitrag von summse » 12.09.2016, 12:13

Ich werde mir , wenn ich etwas mehr Zeit finde in Ruhe durchlesen. Was vielen Frauen aber fehlt und ich denke es ist kein unwichtiger Punkt..

DIE KRAFT, es fehlt einen wirklich die Kraft zu kämpfen, da man erstmal nur eins will und zwar Gesund werden

Re: Können wir etwas tun?

Beitrag von ladybird » 05.09.2016, 02:56

Hallo Amazone,
was du vorschlägst hört sich nach einer Sammelklage an. Das geht in Deutschland nicht so einfach.
Zudem sehe ich das Problem, dass der Hersteller ja die Nebenwirkungen in den Beipackzettel schreibt. Worauf will man also klagen? Dass die Nebenwirkungen eingetreten sind, die darin stehen?
Dass andere eingetreten sind, die nicht drin stehen? Doch das müsste man beweisen.
Wir haben das Thema "juristischer Weg" schon oft diskutiert. Wie es aussieht - und wie auch juristisch bewanderte Menschen bestätigen - macht das keinen Sinn.
Bayer hat jede Menge erstklassiger Anwälte und wird sicher nichts auf seinen Goldesel kommen lassen. 968 Mio Umsatz in 2015 durch Hormonspiralen!
Und das ist auch der Grund, warum vernünftigerweise sich noch keine Hormonspiralen-Betroffene juristisch mit Bayer angelegt hat. Reine Geld- und Energieverschwendung.

Am besten wäre es, wenn keine Frau sich mehr für eine Hormonspirale entscheiden würde. Und das können wir nur erreichen, wenn wir so viele Frauen wie möglich aufklären. Dazu kann jede einzelne mit sehr einfachen Mitteln etwas tun. (Konkrete Vorschläge siehe oben) Das wäre so eine Art "Abstimmung mit den Füßen". Auch die Medien spielen da eine wichtige Rolle.

Weiterer Punkt ist die geldgierige Frauenärzteschaft. Diesen muss auf die Finger gehauen werden. Der frontal21-Bericht war ein erster Schritt dazu (der Test mit der Verbraucherzentrale). Denn Frauenärzte, die mangelhaft aufklären tragen dazu bei, dass Frauen viel zu lange unter Nebenwirkungen leiden. Und auch dass Frauen eine Hormonspirale bekommen, obwohl sie kontraindiziert ist.
Also auf geht's!
Gruß
ladybird

Re: Können wir etwas tun?

Beitrag von Sevda1976 » 01.09.2016, 09:49

Hallo Katja

Wenn du jemanden brauchst. Ich stehe zur Verfügung! Egal ob Radio, Fernsehen, Zeitung usw.................
Ich habe viel zu sehr gelitten und leide HEUTE noch, als das ich mich verstecken möchte!

Ich wünschte viele Frauen würden sich zusammen tun