Todesängste, Gelenkschmerzen, Herzrasen und Atemprobleme

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Wanda
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Re: Todesängste, Gelenkschmerzen, Herzrasen und Atemprobleme

Beitragvon Wanda » 04.08.2016, 19:01

Liebe Annikan,
wie geht es dir inzwischen.
Was macht die Atmung und die Enge in der Brust.
Seit ich mich damit abgefunden habe, dass ich krank bin und Hilfe annehmen sollte, gelingt es mir immer besser. Ich mache mir auch keinen Kopf mehr um Krankengeld u was die lieben Kollegen denken. Ich möchte ja gesund werden....und das geht nur ohne Druck.
Meine Muskeln spinnen noch ordentlich, meine innere Unruhe ist mal mehr u mal weniger. Es wird insgesamt besser also erträgliche Tage . Habe so viel Gutes von meinen Freunden u Familie erlebt in den letzten Wochen, dass ich mir bewusst geworden bin, welch Glück ich eigentlich habe. Es sind so coole echte Freunde.... Freundschaft beweist sich eben nicht im Sonnenschein ...sondern wenn man /frau im Schatten sitzt. Ich werde auf jeden Fall ein Fest feiern. ....ich hoffe bald.
Fühl dich gedrückt .
Wanda

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summse
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Re: Todesängste, Gelenkschmerzen, Herzrasen und Atemprobleme

Beitragvon summse » 05.08.2016, 11:17

Hallo Wanda, da sagst du was... ich habe auch positives aus meine Lage mit Mirena gezogen. Auch ich weiß wer hinter mir 100% steht und was nur SchönWetterFreunde sind. Auch andere Sichtweisen hab ich dank Mirena erlernt und bekommen , vielleicht musste ich diese Erfahrung machen um rauszubekommen was wirklich wichtig ist im Leben und vielleicht das ich meine Kinder besser aufklären kann, vielleicht hätte ich ohne Mirena später meiner Tochter die Pille empfohlen, wer weiß das schon....
also mit den Muskeln und der inneren Unruhe geht's sicher noch weit bergauf... lg
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Annikan
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Re: Todesängste, Gelenkschmerzen, Herzrasen und Atemprobleme

Beitragvon Annikan » 05.08.2016, 11:42

Liebe Wanda! Vielen Dank für deine Nachfrage. Tja, wie geht es mir? Die Atemprobleme habe ich immer noch. Bin gerade in physiotherapeutischer Behandlung und das tut mir sehr gut. Dann habe ich mir ein pflanzliches Beruhigungsmittel besorgt, aber das dauert sicherlich mit der Wirkung. Meine Muskelprobleme merke ich noch, aber es ist deutlich besser. Meine Ängste schlummern nach wie vor in mir und brechen auch schnell hervor. Insgesamt bin ich aber innerlich wieder deutlich ruhiger geworden.
Es gibt wirklich nur wenige Menschen, die mir glauben, dass es die Spirale war und ich möchte einfach nicht mehr versuchen jemand zu überzeugen. In meinem Job arbeite ich wieder 100 Prozent, aber auch nicht mehr mehr. Das stößt bei einigen meiner Kollegen auch negativ auf, interessiert mich aber nicht. Wenn man einmal so krank war bzw. ist wie wir, dann denkt man eben anders. L.G.
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summse
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Re: Todesängste, Gelenkschmerzen, Herzrasen und Atemprobleme

Beitragvon summse » 05.08.2016, 12:26

Hallo Annikan, mit den Ängsten wird einfach auch noch etwas dauern, ich kann ein Lied davon singen. Mit den pflanzlichen Beruhigungsmittel wirkt jedes anders, was ich habe/ hatte wirkte in 20-30 Minuten in härte Fällen nach einer Stunde ich war sehr zufrieden damit....
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Annikan
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Re: Todesängste, Gelenkschmerzen, Herzrasen und Atemprobleme

Beitragvon Annikan » 20.08.2016, 14:42

Nun ist es wieder soweit. Ich dachte ich habe meinen Eisprung gemerkt und hätte nun eigentlich meine Mens bekommen müssen. Meine Mirenasymptome sind da, aber keine Blutung. Sicher, sie wird ja nun nicht gleich regelmäßig kommen, aber wie so dann auf den Zeitpunkt genau die Symptome. Manchmal hab ich es echt satt und könnte nur noch heulen und schreien, heute ist solch Tag. L.G.
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Re: Todesängste, Gelenkschmerzen, Herzrasen und Atemprobleme

Beitragvon Mia69 » 20.08.2016, 16:21

Liebe Annikan. Wir werden wohl noch eine Weile brauchen. Mir tut das wirklich leid. Halte durch. Lenk dich ab. Nach was Schönes. Schuhe ksufen oder was auch immer. Das wird schon. Wir alle schaffen das. Die Ungewissheit wird wohl noch eine Weile über uns schweben. Aber wir haben das Schlimmste schon geschafft. Fühl dich gedrückt. Ganz liebe Grüsse Mia
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Re: Todesängste, Gelenkschmerzen, Herzrasen und Atemprobleme

Beitragvon There » 20.08.2016, 21:04

Das ist bei mir immer so eine typische "Tagebuchsituation" gewesen. Da ich ab dem Zeitpunkt der Entfernung ein Symptom- und Stimmungstagebuch geführt hatte, konnte ich in solchen Situationen nachschlagen, wie war es die Tage/Wochen/Monate davor und konnte mich selbst davon überzeugen, wievieles bereits besser geworden ist. Das hat mir wirklich geholfen, solche Tage besser auszuhalten. Die notierte ich natürlich auch und ich konnte schon nach zwei Monaten sehen, dass die Abstände zwischen diesen Phasen länger und die Intervalle kürzer wurden. Mich hat das immer sehr ermutigt und durchhalten lassen und ich kann diese Methode nur wärmstens weiterempfehlen! Die Idee dazu hatte übrigens mein Mann, weil er an eben solchen Tagen bemerkte, dass ich keinerlei Objektivität mehr an mir hatte und er ganz andere Beobachtungen gemacht hat. Durch das Tagebuch konnte ich selber etwas objektiver den Werdegang beobachten... An solchen Tagen sieht man sonst einfach nichts Gutes mehr.

Alles Liebe, morgen wird bestimmt ein besserer Tag! :smile_flower:

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Annikan
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Re: Todesängste, Gelenkschmerzen, Herzrasen und Atemprobleme

Beitragvon Annikan » 23.08.2016, 13:22

Vielen Dank noch mal euch beiden. Liebe There ich führe ein Tagebuch, diesen Tipp habe ich schon aus einem früheren Posting von dir übernommen. Es hilft mir wirklich sehr und ich weiß auch, dass die Abstände immer länger werden, trotzdem verfalle ich in Angst und Panik wenn es wieder auftritt. Zum Glück kann man sich hier mitteilen und erhält Hilfe. Vielen Dank :smile_sun: .
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Re: Todesängste, Gelenkschmerzen, Herzrasen und Atemprobleme

Beitragvon Annikan » 21.09.2016, 10:29

Hallo, ich will mal wieder berichten, 5 Monate nach Entfernung der Hormonspirale!
Ich hatte letzte Woche wieder leichte Symptome ➠ Muskelbeschwerden, Atemproblem, leichtes Herzrasen, Sehstörungen und Nackenschmerzen. Laut meinem Tagebuch müßte ich meine Mens bekommen, passiert aber nicht.
Gestern war ich beim Endokrinologen. Sie fragt nach meinen Beschwerden. Da mußte erstmal lächeln, den Termin hab ich mir im April in der Akutphase geholt. Jetzt geht es mir ja schon deutlich besser. Ich habe ihr alles erzählt, auch das mit Entfernung der Mirena alles deutlich besser wurde und für mich eindeutig die Mirena der Auslöser meiner ganzen Probleme ist. Keine Reaktion auf die Aussage, ich hab es weiter versucht, nichts. Ich bin wieder völlig entsetzt und enttäuscht vom Desinteresse der Ärzteschaft. Meine Schilddrüse ist definitiv nicht i.O., wir warten noch die Blutwerte ab. Ich hatte auch erwähnt, dass ich definitiv keine Hormone mehr nehme, da hat sie sich aber fast immer entschuldigt, daß ich dann doch evtl. eine geringe Menge nehmen muß. Mal sehen!
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Re: Todesängste, Gelenkschmerzen, Herzrasen und Atemprobleme

Beitragvon Kooper » 21.09.2016, 10:50

Hallo Annikan,

Du MUSST gar nichts !

Meine Schilddrüse ist auch nicht in Ordnung, ich habe das Thyroxin nicht vertragen und nehme nun gar nichts. Ich konnte mit anderen Präparaten (Homöopathie) eine Besserung erzielen, allerdings ist bei mir auch die Nebenniere geschwächt.

Kurz gesagt: Mirena hat mein gesamtes Hormonsystem gecrasht :smile_crying:

Der Endo, den ich aufgesucht habe, war ein ähnlich (ironie-on) interessiertes (ironie-off) Exemplar.
Nur ein paar Beispiele:
- Mirena ist gut erforscht. Mit Ihren Hormonwerten hat das nichts zu tun.
- Sie spritzen sich B 12 (entsetzter Blick) ??? Das muss man nicht, wenn man keine Magenschwäche hat. Das ist auch gar nicht gut, lassen Sie das. (Während er meinen fast zu hohen Vitamin-D-Wert nur kommentierte mit "das macht gar nichts, wenn der höher ist als der Maximalwert")
- Sie haben noch mal eine Periode bekommen mit DIESEN Hormonwerten (entsetzter Blick) ??? Da würde ich ja mal ganz schnell zum Frauenarzt gehen, damit der guckt, ob da nicht etwas wächst, was da nicht hingehört....

Es ist den (meisten) Ärzten sch... egal !!!

Und ein Gespräch mit einem mir bekannten Arzt hat ergeben, dass sie den Hippokratischen Eid schon lange nicht mehr ablegen müssen.
Viele sehr gute Schüler mit Numerus clausus studieren das halt, es bringt Anerkennung und die Hoffnung auf ein finanziell gutes Leben.

Und wir kennen doch alle ein paar Streber aus unserer Schulzeit: immer ganz vorne, der Finger beim Melden als erstes oben, dem Lehrer ein bisschen in den Popo kriechen - aber vom real life oft meilenweit entfernt ! Fachidioten halt....
(Das soll keine Verallgemeinerung sein, jeder kennt auch Ausnahmen, aber die muss man/frau erst mal finden !!!!)

LG + weiter Gute Besserung
Kooper
Kooper, Baujahr 1970, in Partnerschaft, keine Kinder
1. Mirena 2003 - 2009, 2. Mirena 2009 - 2013


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