Seit zwei Wochen Mirena raus 4.7.2016

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Annikan
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Re: Seit zwei Wochen Mirena raus 4.7.2016

Beitragvon Annikan » 02.08.2016, 21:17

Liebe Wanda, das wäre toll mit der Kur. Ich würde gern, aber ohne meinen Hund kann ich nicht weg. Dann ist mein Arzt im Urlaub und ich weiß eigentlich gar nicht wie das geht und welche Chancen ich hätte. Ich muß mal darüber nachdenken. L.G.
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Wanda
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Re: Seit zwei Wochen Mirena raus 4.7.2016

Beitragvon Wanda » 04.08.2016, 15:51

LIEBE MIA, Annikan, There, Tina, Summse
ich kann euch nur gut zureden eine Reha zu beantragen. ...wir sind krank geworden auf Grund der Mirena. Meine Gynäkologin u mein Arzt haben der Diagnose Depression noch T88.7 hinzugefügt. Unerwünschte NW eines Medikamentes. Alle sozialen Beratungsstellen helfen einem beim Ausfüllen des Antrages u auch ein Gynäkologe /in kann die arztliche Diagnose dazu geben ( ein Blatt). ...sogar ausfüllen können sie den Antrag mit einem, wenn sie nicht so faul wären.
Ich drücke euch die Daumen.
LG
Wanda

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Wanda
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Re: Seit zwei Wochen Mirena raus 4.7.2016

Beitragvon Wanda » 12.08.2016, 11:30

Liebe Frauen,
ich gebe ein kurzes update :
Nach 8 Wochen Entfernung Mirena:
Mein Hormonstatus ist der einer Frau in den Wechseljahren.
Meine Schilddrüse ist vor 6 Wochen noch i.O.gewesen, jetzt klare Unterfunktion.....ergo: mein gesamter Stoffwechsel ist nach Entfernung nochmal abgerutscht / entgleist.
Statt gleich mit Medikamenten drauf zu hauen, warte ich ab- möchte meinen Körper die Chance geben selber wieder zu produzieren. Kaum Progesteron da....kaum Östrogene.....kaum ne Blutung bisher in Sicht gewesen.
Danke Mirena. ...Danke Mythos lokale Wirkung.

Angstattacken sind komplett weg.
Stimmung schwankt weiterhin von Tag zu Tag.
Ohne meine tollen Freunde u Mama würde ich ganz schön am A. sein.
Plan mit der Party steht nach wie vor. ....wenn ich mich gesund fühle.
Ich habe einen super Psychiater. ...Danke Universum ☺der mich ernst nimmt u alles bezüglich der Mirena f mgl hält.
Ich bin stinksauer auf die böse Hexe von Gynäkologin...sie hat mich belächelt u scheiße beraten u verarscht. Die Dollarzeichen in den Augen sind mir leider zu spät aufgefallen.
Ich drücke uns allen die Daumen.
Ich denke an jede einzelne von Euch.
Wanda

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summse
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Re: Seit zwei Wochen Mirena raus 4.7.2016

Beitragvon summse » 12.08.2016, 11:48

Haloo, na zumindest klingt es ja gut, was deinem Psychater angeht und das die Angsattacken weg sind...ein Schritt weiter Richtung Gesundheit:)

Zur Kur, meine damalige Psychologin (bin nicht mehr in Behandlung) und auch mein jetziger HP(auch Hausarzt) hätten mich gern zur Kur geschickt, damals waren aber meine Ängste zu Groß, ich wollte in meinem gewohnten Umfeld bleiben. Jede Veränderung hat mir mehr oder weniger in Panik versetzt, deswegen hatten wir davon abstand gehalten, selbst vereisen für 1-2 Tage mit meiner Familie war für mich harte Arbeit. Dieses Jahr bin ich soweit mit dem Gedanken doch mal irgendwann eine Mutter-Kind-Kur zu nehmen. Aber da ich unter Verlustängste leide und vorm Alleinsein(ohne Mann etc.) schon bissle Angst habe(Kindheitstrauma,also anderes Thema, kann damit aber leben) hintert mich noch etwas daran.

LG
(Jahr 2016) 38 jahre ,3 kinder Mirena vom ?.06.2009 - 28.6.2012

http://hormonspirale-forum.de/viewtopic ... 009#p45009 , Updats

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Annikan
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Re: Seit zwei Wochen Mirena raus 4.7.2016

Beitragvon Annikan » 12.08.2016, 13:07

Liebe Wanda, dass klingt doch jetzt nicht ganz schlecht. Jetzt werden es immer mehr gute Tage :smile_flower: . Bei mir sind es jetzt 4 Monate und meine Stimmung schwankt um den Eisprung herum und wenn ich meine Mens habe, ja auch die habe ich jetzt wieder. Ein Termin beim Endokrinologen steht noch aus, mal sehen. Auf die Party freue ich mich. L.G.
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Mia69
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Re: Seit zwei Wochen Mirena raus 4.7.2016

Beitragvon Mia69 » 12.08.2016, 13:42

Hallo Wanda. Das wird schon noch. Bei.mir ist seit ca. 1 Woche alles wie weggeblasen. Habe nur noch etwas Schwindel. Ich gehe aber davon aus das es vor der nächsten Periode noch mal einen Rückschlag gibt. Ich arbeite auch wieder Vollzeit. Party - ich bin dabei. Kur schon genehmigt? Ganz liebe Grüsse Mia
48 Jahre, keine Kinder, Mirena 5/2009-7/2016

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Wanda
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Re: Seit zwei Wochen Mirena raus 4.7.2016

Beitragvon Wanda » 13.08.2016, 15:33

Liebe Mädels- Mia,
Kur ist noch nicht genehmigt. Ich warte wie auf Kohlen. Arbeiten geht noch nicht. Belastbarkeit noch nicht wirklich wieder gegeben.
Zweifle hin und her, was ich mit der Info der Unterfunktion nun mache. Abwarten u den Zustand ertragen. Wechseljahre finde ich auch Kacke. Echt ich bin 41. Geduld ist nicht meine Stärke u nun muss ich meinen Körper die Zeit u das Vertrauen geben , mich wieder zu heilen.
Ufff
Wanda

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Mia69
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Re: Seit zwei Wochen Mirena raus 4.7.2016

Beitragvon Mia69 » 13.08.2016, 15:46

Hallo Wanda. Ja 41 ist echt zu früh. Hast du einen Heilpraktiker. Bei mir hat das ankurbeln der Gelbkörperhormone ja gut geklappt. Ich hoffe auch das das so bleibt. Die HP kennen sich alle mit Hormonen aus. Vielleicht geht das ja auch in der Kur. Halte durch. LG Mia
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Wanda
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Re: Seit zwei Wochen Mirena raus 4.7.2016

Beitragvon Wanda » 13.08.2016, 17:41

Liebe Mia,

Hab immer wieder diese Wut. Mit 41 in die Wechseljahre. Was für scheiß. Danke Bayer.
Ich hätte auch gerne meine Schilddrüse wieder in Ordnung. Medikamente nein danke. Was hast du für die Gelbkörper vom HP bekommen?
Traurige Grüße
Wanda

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Kooper
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Re: Seit zwei Wochen Mirena raus 4.7.2016

Beitragvon Kooper » 13.08.2016, 18:24

Hallo Wanda,

ein 3/4 Jahr nach dem Entfernen der Mirena wurden bei mir auch die Hormonwerte gescheckt, ich war gerade 43 geworden.

Östrogen und Progesteron gegen Null, FSH wahnsinnig hoch, Diagnose: weitgehend erloschene Ovarialfunktion.
TSH erhöht & Antikörper erhöht, Diagnose: Verdacht auf Hashimoto.

Allenthalben sah ich echt mal entsetzte Blicke, da man mir vorher jahrelang eingeredet hatte, ich hätte nichts und solle nur mal "an mir arbeiten".

Als ich allerdings die angeratene künstliche Hormonersatztherapie ablehnte, kehrten die Habteufel in weiß zum ursprünglichen Procedere zurück: es ist alles psychisch und der Stress... (*Wutwolken-aus-den-Ohren* :smile_angry: )

Meine Hausärztin hat mir damals Thyroxin75 verschrieben. Als Mirenageschädigte weiß ich um meine erhöhte Sensibilität, also habe ich rein vorsorglich nur 1/3 der Tablette genommen. Allerdings habe ich sie nicht vertragen. Inzwischen weiß ich, dass man nicht mit so einer hohen Dosis einsteigt, sondern als sensibler Mensch mit 12,5µm, ansonsten mit 25µm. Bei mir war der "Schaden" in Form von Angst, das Medikament noch einmal zu nehmen, aber schon angerichtet. NIE WIEDER möchte ich mich an ein schulmedizinisches Medikament "gewöhnen" müssen und auf diesem Weg leiden wie ein Hund !

Ich laboriere seither mit einer schwankenden Schilddrüse, hatte den TSH (dank glutenfreier Ernährung ?) zwischendurch etwas gesenkt, Anfang diesen Jahres war er jedoch so hoch wie nie zuvor (über 6, und die freien Werte waren auch nicht so dolle). Mir ging es auch nicht so gut, und ich war verzweifelt, weil man mir wieder überall zum Thyroxin riet.

Inzwischen habe ich einen Weg gefunden, auf dem es mir besser geht, allerdings kenne ich meine aktuellen Schilddrüsenwerte nicht (ich fühle ja, wie es mir geht, und mag mir da vom Arzt dann nichts "einreden" lassen).

Gute Erfahrung habe ich mit Osteopathie gemacht (sollte biodynamisch sein / Sutherland Techniken).

Außerdem ist bei einer Schilddrüsen-Unterfunktion meist die Nebenniere beeinträchtigt und das Progesteron sehr niedrig - bei mir hat ein Speicheltest dies bestätigt.
(Mein Östrogenwert hat sich inzwischen erholt, ich habe also klare Östrogendominanz.)

Inzwischen nehme ich 2 x täglich einen Vitamin-Komplex (Woscha Multi Minus mit dem besser verwertbaren B6), zusätzlich 1 x täglich Selen 100µm.
Für die Nebenniere habe ich erst Phytocortal genommen, und es ging mir auch besser, aber ich hatte immer mal wieder massive depressive Einbrüche. Daher habe ich (in Abstimmung mit meiner HP) gewechselt auf "Adrenal Intercell".
Zusätzlich nehme ich Endomeda KFC 30 und schmiere Progesteron D4 (zu beziehen über die Marktapotheke Greiff).
Seit dem letzten "Absturz" nehme ich auch "lilium tigrinum", das auf psychische Beschwerden im Zusammenhang mit Frauenleiden einwirken soll.
Anfang Juni 2016 habe ich die Heidelberger Kräuter für mich entdeckt, die sind nicht gerade lecker (dezent ausgedrückt :smile_wink: ), aber die Bitterstoffe tun mir irgendwie unheimlich gut.
Bei den trockenen Schleimhäuten hilft mit der "Nestreinigungstee" von Phytofit.

Zusätzlich nehme ich alle 3 Wochen Vitamin D hochdosiert, nachdem ich meinen Zielwert erreicht hatte (Vorsicht, verträgt hier nicht jeder) und das obligatorische Magnesium.
B12 habe ich mir auch anfangs regelmäßig gespritzt (ist nicht schwer), inzwischen mache ich es nur noch ab und an.

Gerstengras, glutenfreie und inzwischen auch weitgehend zuckerfreie Ernährung tun mir auch gut, Schweinefleisch esse ich ohnehin seit vielen Jahren nicht mehr und ich esse auch sonst wenig Fleisch und wenig Milchprodukte (außer Käse).

Im letzten Jahr habe ich die Hormone mit Hormatrix N ausgeleitet (Marktapotheke Greiff), allerdings leider nicht zusammen mit Heilerde oder Chlorella, weil ich das nicht wusste, dass so etwas die Giftstoffe bindet. Gut getan hat mir das trotzdem.

Ob das alles so richtig ist, weiß ich nicht, denn einen Zyklus habe ich auch über 3 Jahren nach dem Ziehen bislang nicht, und meine Belastbarkeit ist bis heute sehr eingeschränkt. Aber ich habe nicht mehr das Bedürfnis, den ganzen Tag Alkohol zu trinken und zu weinen oder mich zu verletzen, und das ist für mich ein Riesenschritt !!!

Ich habe meine Medikamente absichtlich hier so offen genannt, denn ich war in den letzten Jahren meist mein eigenes Versuchskaninchen, musste mir vieles mühsam zusammensuchen. Ich habe noch viel mehr probiert wie Rimkus, Nux Vomica, Fruchtbarkeitsmassage, Darmsanierung etc., aber das würde den Rahmen sprengen.

Hilfe von den Ärzten : Fehlanzeige. Und was alle anderen angeht: auch dort habe ich in den letzten Jahren viel Mist erlebt, und immer wieder die Schuld bekommen. (Dass ich das nicht mehr hören kann, muss ich wohl nicht gesondert erwähnen)

Ich möchte nicht ausschließen, dass zumindest ein Teil meiner Hilfsmittel auch anderen helfen könnte. Allerdings vorsichtshalber mein Hinweis: entweder einen HP des Vertrauens konsultieren (aber hier ist frau dann nicht gänzlich uninformiert) oder sich bewusst sein, dass man sein eigenes Versuchskaninchen ist (d. h. auf eigene Verantwortung handelt) und entsprechend sensibel auf Veränderungen achten.

Ich wünsche allen hier viel Glück, dass ihnen schneller geholfen wird bzw. sie schneller die für sie wirksamen Hilfsmittel finden !

LG Kooper
Kooper, Baujahr 1970, in Partnerschaft, keine Kinder
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