Nachkontrolle bei der GYN

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Susanne1978
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Nachkontrolle bei der GYN

Beitragvon Susanne1978 » 17.05.2018, 19:45

Ich bin etwas verwirrt. Heute war ich zur Nachkontrolle bei der Ärztin. Ich erzählte ihr das ich hoffe bald wieder einen normalen Zyklus zu bekommen. Das damit dann die normale Progesteron Produktion in Gang kommt. Und somit die künstlichen Hormone verschwinden. Daraufhin sagte sie mir, dass das nicht so richtig ist. Ich hätte unter Mirena einen normalen Zyklus gehabt und wenn ich keine Regel bekomme dann liegt das daran, weil ich vorher nie regelmäßig meine Regel bekman. Meine Eierstöcke hätten während der Tragezeit normal weitergearbeitet. :smile_sweating:

Das kann doch nicht richtig sein?

LG Susanne
LG Susanne :smile_flower:

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Annikan
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Re: Nachkontrolle bei der GYN

Beitragvon Annikan » 25.05.2018, 10:19

Ja irgendwie habe ich da auch ein Problem mit dem Verständnis. Meine hat auch immer gemeint, es würde alles normal ablaufen, hat mir auch im Ultraschall im Eierstock das Ei gezeigt. Als ich die Spirale im Notdienst hab ziehen lassen, da meinte diese Ärztin auch, es wäre gerade ein Ei unterwegs und ich solle verhüten!? Ich habe nie wieder meine Regel gehabt nach der Entfernung, hatte sie auch nicht mit Spirale und vorher regelmäßig wie ein Uhrwerk. L..G.
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Kooper
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Re: Nachkontrolle bei der GYN

Beitragvon Kooper » 25.05.2018, 11:20

Ich habe meine Regel auch nie wieder regelmäßig gehabt, konnte sie seit der Mirena-Entfernung vor 5 Jahren nur einige ganz wenige Male mit Aderlass, Rimkus etc. "anstupsen". Inzwischen wirkt nicht mal mehr naturidentisches Progesteron: 3 Wochen Cremen, 1 Woche Pause - meinen Körper interessiert das einfach nicht.

VOR der Einlage der Mirena lief bei mir auch alles wie am Schnürchen alle 28 Tage.
Interessant hierbei finde ich auch, dass es bei mir früher nie funktioniert hat, wenn ich die Pille (wegen Urlaub oder so) mal durchgenommen habe - ich habe meine Tage dann trotzdem bekommen. Wenn ich also meine Regel mal verschieben wollte (früher hab ich mir über so was keine Gedanken gemacht :smile_tmi: ), war der einzige Weg für mich, sie durch vorzeitiges Weglassen der Pille nach vorne zu verlegen.

Des weiteren musste ich Anfang 20 mal ein paar Tage frei verkäufliche Schlaftabletten nehmen - mein Körper hat hierauf umgehend mit Zwischenblutungen reagiert.

Was mir beweist, dass mit der Hormonspirale ein unglaublich tiefer Eingriff auf mein Hormonsystem stattgefunden haben MUSS, da nun seit Jahren überhaupt nichts mehr passiert.

Hat mal jemand Eure Hormonwerte gecheckt? Meine waren postmenopausal. Quasi kein Östrogen und Progesteron, FSH irrsinnig hoch.

Ich werde schon wieder wütend, wenn ich mich an die dummen Antworten der Ärzte seither erinnere!

Und ich komme zu dem Schluss: sie haben keine Ahnung! Da es die Mirena erst seit 1997 gibt, treten erst jetzt die Auswirkungen zutage und keiner weiß, wie er damit umgehen soll (im Zweifel bilden sich die Frauen ihre Beschwerden dann ein... sind selbst schuld... es ist alles psychisch...)

Ich fühle mich jedenfalls regelrecht kastriert. Mein Wesen hat sich komplett verändert (ich bin ängstlich und voller Bedenken wie eine 80-jährige, kaum belastbar und ziehe mich viel zurück) und über meine Libido mag ich gar nicht nachdenken.

Für mich hat sich zwar ganz viel verbessert seit dem Ziehen (ich war damals ja kaum noch lebensfähig), aber trotzdem....

LG Kooper
Kooper, Baujahr 1970, in Partnerschaft, keine Kinder
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Kooper
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Re: Nachkontrolle bei der GYN

Beitragvon Kooper » 25.05.2018, 11:32

Nachtrag:

Übrigens wusste man schon 1997 von den "Störwirkungen" wie Depression etc., und dass bei einem Teil der Frauen Gonadotropinausschüttung und Follikelreifung gestört sind. Auch zum "Hormonprofil des ovulatorischen Zyklus" gab es damals schon Erkenntnisse:
https://www.arznei-telegramm.de/html/19 ... 12_01.html (unter Verträglichkeit).

Wie man sich bis heute darauf berufen kann, dass es sich nur um eine "lokale Wirkung" handelt, ohne dass dies Konsequenzen für den Tatsachenverdreher hat, wird mir immer unbegreiflich bleiben !!!! :smile_angry:
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