Bericht in Frauenzimmer und Rechtstipps Hormonspirale Schmerzensgeld

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Wolke7
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Re: Bericht in Frauenzimmer und Rechtstipps Hormonspirale Schmerzensgeld

Beitragvon Wolke7 » 21.06.2017, 13:41

kooper du hast recht, das übernimmt die rechtsschutz nicht. nun überlege ich mir das. das ganze liegt jetzt bei der kk und wird geprüft. ich muss noch alles einreichen was ich habe an befunden, bei welchen ärzten ich überall war und hp und psysio etc. dann sehe ich weiter. lg

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Anneys
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Re: Bericht in Frauenzimmer und Rechtstipps Hormonspirale Schmerzensgeld

Beitragvon Anneys » 23.01.2018, 20:19

Hallo Wolke7,
Hast du das mit der Klage durchgezogen?
Ich bin momentan auch am Überlegen, ob ich den Versuch starte Bayer zu verklagen. Habe in den 3 Jahren mit Mirena unter totalem Libidoverlust gelitten. Das ist bei meiner Frauenärztin auch alles dokumentiert. Und der deutsche Aufklärungsbogen, den ich gelesen und unterschrieben habe, weist darauf nicht hin, im Gegensatz zu den Beipackzetteln in Österreich und der Schweiz. Werde mir wohl Kopien von meiner FÄ holen und dann mal einen Anwalt suchen.
Fände es sehr interessant zu hören, ob jemand diesen Weg schon einmal versucht hat.
LG

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dieBeate
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Re: Bericht in Frauenzimmer und Rechtstipps Hormonspirale Schmerzensgeld

Beitragvon dieBeate » 24.01.2018, 14:42

Nein, das hat niemand versucht. Es ist aussichtslos. Egal bei welcher Problematik, zumindest in Deutschland. In USA wird gegen Bayer geklagt in Form von Sammelklagen, aber nicht mal die US-Frauen haben Bayer wegen psychischer Probleme verklagt. Das ist leider ein Tabuthema und im Beipackzettel der Hormonspiralen steht die Nebenwirkung Depression, daher ist Jenapharm/ Bayer abgesichert. Und gerade bei Libidoverlust, liebe Anneys....wie willst du den Schaden in Euronen bewerten? Es geht ja um Schadensersatz, und entgangende Lebensfreude ist schwer in Geld zu fassen. Es wird außerdem jeder Gutachter-Arzt bestätigen, dass Libidoverlust viele Gründe haben kann (Stress, falscher Partner usw.). Besser: Beschwerde über die Gyn bei der Ärztekammer wegen mangelnder Aufklärung. Auch wenn deine Gyn es vielleicht nicht verdient hat: eine schriftliche Beschwerde sorgt zumindest für Aufmerksamkeit bei den zuständigen Instanzen. Und durch ihr mangelhaftes Wissen (???) bist du ja geschädigt worden. Ich lasse mir dergleichen nicht bieten, habe mich daher bei der Ärztekammer beschwert.

Wegen des RA-Tipps in Sachen Schlichtungsverfahren einleiten: Dazu braucht frau keinen RA. Ich habe das auch ohne RA gemacht. Das Schlichtungsverfahren wurde eingestellt. Die Teilnahme am Schlichtungsverfahren ist freiwillig, d.h. der Haftpflichtversicherer der Frauenärztin oder des Frauenarztes muss mitziehen. In meinem Fall hat die Versicherung meiner Ex-Gyn das Schlichtungsverfahren abgelehnt. Ob es von Vorteil gewesen wäre, wenn ich rechtlichen Beistand gehabt hätte, weiß ich nicht.

Analogiefall (?) in Sachen juristische Aufarbeitung: Embolie durch Pillen der 3. und 4. Generation mit Drospirenon. Eine Frau hat gegen Bayer geklagt, Felicitas Rohrer. Der Prozeß schleppt sich hin...

PS: Zusatzinfo zur potentiellen Einflussnahme der PharmaIndustrie auf die europäische Zulassungsbehörde: https://www.wemos.nl/en/ema-and-big-pha ... ts-or-not/

LG Beate

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dieBeate
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Re: Bericht in Frauenzimmer und Rechtstipps Hormonspirale Schmerzensgeld

Beitragvon dieBeate » 24.01.2018, 15:07

Hallo, Wolke7,

hat dir die Krankenkasse in Sachen Mirena geholfen? LG Beate

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