kupferspirale..

Alles rund um die Verhütungsmittel aus Kupfer.

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Tina79
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Re: kupferspirale..

Beitragvon Tina79 » 26.08.2011, 15:45

Ich muß Dich noch was fragen...
Im netz liest man ja einiges.... Werden Probleme (köperliche, auch psychische) durch Hormone unterdrückt? Kann es also sein, dass das alles nach dem Absetzen "hochkommt"? Wäre ja ne Angst von mir? Vielleicht habe ich ja auch Ängste durch die Hormone??

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Mondi
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Re: kupferspirale..

Beitragvon Mondi » 26.08.2011, 16:10

Schutz ist nur da,wenn man nach der 7-tägigen Pillenpause diese wiedernimmt,ansonsten muss man davon ausgehen,dass sofort nachm Absetzen kein Schutz mehr da is.
Wir haben eigentlich immer "sehr harten" Sex! und auch nicht gerade kurz! spielt das eine rolle?? Am 12.09. habe ich noch ein Beratungsgespräch mit meinem Gyn.... Mal gucken was er sagt (auch wenn er mir wahrscheinlich wieder zu Hormonen raten wird; ich aber dankend ablehnen werde) ...
dann sollte man halt keine zu dünnen gummis wählen und darauf achten,dass du nich zu trocken wirst während dem sex.
Seiddem habe ich ja diese Schleimhautprobleme im Hals, Zunge.... Brennen, Infekte. Bin da voll empfindlich geworden! hatte ja vor der Mirena schon 15 Jahre die Valette und nix!!! Kann das sein, dass beim "zweiten anlauf" mit der Valette nicht mehr so gut war? Also, dass ich sie mit mal nicht mehr so vertrug??? Mit NFP kann man doch immer anfangen oder? Denke das die ersten monate eh ein Wirrwarr sein wird und ohne Gummi eh nix läuft!!! Bin da echt schissig
kann dir nich sagen,warum du auf einma so reagierst auf valette....spirituell gesehen wäre die antwort wohl - es kam noch dicker,weil du trotz mirena agiert hast nachm motto "wer nich hören will muss fühlen" ;)

Mit nfp kannst du immer anfangen,da du aber so unsicher bist,lass dir unbedingt durchs nfp-forum helfen.
Ich muß Dich noch was fragen...
Im netz liest man ja einiges.... Werden Probleme (köperliche, auch psychische) durch Hormone unterdrückt? Kann es also sein, dass das alles nach dem Absetzen "hochkommt"? Wäre ja ne Angst von mir? Vielleicht habe ich ja auch Ängste durch die Hormone??
dazu hab ich dir folgende zitate:
Theo Fehr
Psychotherapie unmöglich - Reaktionsstarre durch Hormonblockade
1.6 Beobachtungen in der Psychotherapie
Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich diese Zusammenhänge entdeckte. In den Jahren, in denen
die Therapie mit Naturheilverfahren einen größeren Anteil an meiner Tätigkeit hatte, war ich gewohnt,
bei meinen PatientInnen im Erstgespräch wie allgemein üblich die Geschichte der Beschwerden zu
erforschen und dazu gehörte auch die Geschichte der Einnahme von Medikamenten. Es gab auch Fälle,
in denen ich dies wegen der Dringlichkeit der Behandlung nicht mit der wünschenswerten Ausführlichkeit
durchführen konnte.
Damals fiel mir regelmäßig auf, dass PatientInnen, die Hormone irgendwelcher Art einnahmen – das
konnten Schilddrüsenhormone sein, Cortison oder die Antibabypille – beispielsweise auf die Nadelung
in der Akupunktur weniger gut reagierten. Bei Akupunktur des Nackens, wie sie bei Spannungskopfschmerzen
häufig vorkommt, kann man meist einen 10pfenniggroßen Hof von Rötung um die Akupunkturnadel
herum sehen Sie wird hervorgerufen durch Gewebshormone, die an der Einstichstelle
ausgeschüttet werden, endogene morphinähnliche Stoffe, die beruhigend wirken, sogenannte „Endorphine“. Es kam immer wieder vor, dass diese Rötung unterblieb und erst die Rückfrage beim Patienten
dann mit deutlich erhöhter Wahrscheinlichkeit als zu erwarten ergab, dass er oder sie Hormone einnahm.
Oft vergaßen die Frauen auch, die Pille zu erwähnen, da sie diese nicht als Medikament im
eigentlichen Sinne ansahen.
Im Bereich von Naturheilverfahren sprechen Therapeuten von „Regulationsstarre“ oder „Reaktionsblockade“
des Organismus, ausgelöst durch typische Medikamentengruppen (Hormone, teils auch
Sedativa, Analgetika, Psychopharmaka oder andere stark wirksame Medikamente). Ein solcher Organismus
kann auf naturgemäßere Heilverfahren wie Homöotherapie, Pflanzentherapeutika oder Akupunktur
nicht oder nur eingeschränkt reagieren. Allopathische hochwirksame Medikamente stellen
sehr starke Reize für den Organismus dar. Subtilere Reize „überhört“ er daher, solange er unter dem
„Kanonendonner“, der Wirkung hochwirksamer allopathischer Medikamente steht.
In den Jahren danach nahm die Psychotherapie in meiner Praxis einen zunehmend größeren Anteil in
der Behandlung ein. Ich machte dann ähnliche Beobachtungen im Bereich meiner psychotherapeutischen
Arbeit. Es war zu Beginn der achtizger Jahre und ich entsinne mich noch gut dieser Therapiestunde,
in der mitten während der Sitzung sowohl der Patientin, als auch mir bewusst wurde, dass irgendwas
nicht so „funktionierte“ wie es sollte – die traumatische Situation in früher Kindheit war so
präsent, wie man es sich bei Aufarbeitung unerledigter früher kindlicher Traumata nur wünschen
konnte, aber das Gefühl steckte fest, schien unzugänglich zu sein. Die Patientin bekam einfach keine
Verbindung zur Emotion, egal wie sie versuchte.
Mir fiel bald ein, dass ich die Patientin entgegen meinen üblichen Gepflogenheiten nicht gefragt hatte,
ob sie noch irgendwelche Medikamente einnahm. Sie verneinte zuerst und korrigierte sich dann mit
den Worten „außer der Pille – natürlich“, und wir brachen die Sitzung ab. Nachdem die Patientin die
Pille abgesetzt hatte, nahmen wir nach einer Pause von etwa 6 - 8 Wochen – die Zeit, die auch naturheilkundliche
Therapeuten verstreichen lassen, um dem Organismus die Gelegenheit zu geben,
wieder zu reagieren – die Therapie wieder auf und konnten sie wenig später erfolgreich abschließen.
In den darauf folgenden Jahren ist es immer wieder vorgekommen, dass ich eine Psychotherapie
durchführte und vergessen hatte, die Pillensituation hinreichend zu klären. Mitunter nahmen die PatientInnen
die Pille auch einfach weiter, weil sie unsere getroffene Vereinbarung für nicht so wichtig
hielten. Der Organismus von PatientInnen, die unter dem Einfluß der Antibabypille oder anderen
Hormonen standen, schien auf während der Psychotherapie auftauchende Gefühle einfach nicht natürlich
zu reagieren – es wirkte, als sei der Zugang zum Erleben von gespeicherten Gefühlen aus früheren
Situationen und zu seinem Ausdruck versperrt. Solche Therapien wurden von beiden Seiten – der Patientin
und des Therapeuten – nach einigen Monaten als unbefriedigend in ihren Resultaten empfunden.
Die therapeutische Arbeit wurde nicht unbedingt als „unwirksam“ oder „schlecht“ oder „falsch“
empfunden und trotzdem schien sich eine positive, heilsame Wirkung im seelischen Befinden nicht
einzustellen da die Seele nicht reagieren konnte. Phobien, Panik, Zwänge blieben im wesentlichen
unbeeinflusst.
Eine andere Beobachtung jener Zeit war diejenige, dass die längerfristige jahrelange Einnahme von
Hormonen bei entsprechend veranlagten Frauen Symptome wie beispielsweise depressive Verstimmungen
(Herabgestimmtheit, Selbsunsicherheit, Angst vor dem allein Sein, sich allein Fühlen), Nervosität
und psychosomatische Beschwerden sowie Ängste und Panikattacken auslöste, die von den
PatientInnen als so gravierend erfahren wurden, dass sie auf der Stelle die Hormone absetzten und zu
unserer gemeinsamen Überraschung alleine dadurch meist innerhalb von ein bis mehreren Wochen
erhebliche Erleichterung ihrer Beschwerden erfuhren.
In den Jahrzehnten danach ist es mir vor allem im psychotherapeutischen Bereich noch oft genug vorgekommen,
dass eine Patientin durch die „Kontrollen“ geschlüpft ist, oder sich bewusst über meine
Empfehlungen hinwegsetzte und entgegen der Vereinbarung ihre Psychotherapie unter der Wirkung
der Hormone fortführte, ohne dass ich es wusste, mit dem üblichen Resultat: Bezogen auf einen dieser
Fälle in den späten neunziger Jahren beklagte die Patientin sich acht Monate später in der Gruppe über
– im Vergleich zu den anderen Patienten – mangelnde bzw. fehlende Resultate der Therapie; gestand
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dann aber in der folgenden Einzelsitzung errötend auf meine – mehr zufällige – Frage nach einem
Blick in die Karteikarte, ob sie denn noch die Pille weiter genommen hätte, ja, das hätte sie getan und
auf die Frage, ob sie sich denn noch meines „Pillenvortrages“ (wie ich es bisher nannte) zu Anfang der
Therapie erinnerte, ebenso: Ja.
Seither habe ich es mir zur Gewohnheit gemacht, vor Beginn einer Psychotherapie mit den PatientInnen
zu vereinbaren, dass Medikamente der oben angegebenen Gruppen – also vor allem Hormone wie
die Anti-Baby-Pille, Schilddrüsenhormone, Cortison, Östrogene und andere – in gemeinsamer Zusammenarbeit
mit dem behandelnden Arzt abgesetzt werden, soweit es medizinisch vertretbar ist und
alternative Behandlungsmöglichkeiten gegeben sind. Ich erkläre den PatientInnen, dass eine Therapie
erst dann richtig greifen kann, wenn der Organismus auch in subtileren Ebenen des Bewusstseins, den
sogenannten unbewussten Schichten, auf die Therapie „reagieren“ kann. Der für diese Reaktion wichtige
Ort im Gehirn ist das „limbische System“ im Zwischenhirn – die gleiche Gegend im Gehirn, deren
Arbeit entscheidend durch Hormontherapie beeinflusst wird. Hier werden die Gefühle verarbeitet,
deren subtile Schwankungen von entsprechenden Fluktuationen bestimmter Neurotransmitter (Nervenbotenstoffe)
im Gehirn begleitet werden und dies verändert sich grundlegend durch die künstliche
äußere Zufuhr von Hormonen.
Da die externe Zufuhr von Hormonen und anderen Medikamenten die natürliche Schwankungsbreite
des limbischen Systems einschränken, ist damit auch die Reaktionsfähigkeit des emotionalen Apparates
herabgesetzt. Da die psychotherapeutische Arbeit auch stärkere Gefühle und Stimmungen in unserer
Seele anspricht, schränkt eine herabgesetzte Mitschwingungsfähigkeit des Systems den Kontakt zu
Bereichen stärkerer Emotionalität ein – sie werden damit für die Therapie deutlich weniger oder gar
nicht zugänglich. Das ist ja auch ein hauptsächlicher Grund, warum Psychopharmaka oder Sedativa
gegeben werden: „Reizabschirmung“ mit dem Ziel „DU SOLLST NICHT FÜHLEN!“.
Für die Psychotherapie bedeutet das aber, dass „unerledigte emotionale Geschäfte“ nicht erledigt werden
können, und dass im Bereich der Gefühle nicht gearbeitet werden kann, weil dem System die
Möglichkeit genommen wurde, die entsprechende Gefühlsreaktion bereitzustellen und den Kontakt zu
den Gefühlen zu schaffen.
Seelische Reifung resultiert aus Tiefe der Erfahrung
Ein weiterer Aspekt langjähriger Einnahme der Antibabypille ist eine gewisse seelische Stagnation.
Diese resultiert aus der Trennung des Geschlechtsverkehrs vom Zeugungsakt, der damit in gewisser
Hinsicht auf ein „beliebig verfügbares Konsumgut“ reduziert wird. Nun sind beliebig und preiswert
verfügbare Konsumgüter nicht eben die Dinge, die uns nach einiger Zeit der Verfügbarkeit noch sonderlich
interessieren. Der Sex mit dem Partner kann an Erlebnistiefe verlieren, verflacht, wird uninteressant,
denn „es kann ja nichts mehr passieren“ und es passiert dann oft mit den Jahren auch nichts
mehr, im doppelten Sinne des Wortes.
Ich war erstaunt, wie oft Frauen und deren Partner nach Absetzen der Pille über eine neue Lebendigkeit
und eine ganz andere Gefühlswelt in der sexuellen Begegnung berichteten. Wobei mein Eindruck
ist, dass Frauen die Veränderung in der Regel noch eher und auch deutlicher merken und – wie die
Partner – meist als Gewinn verbuchen.
Verhütung durch Kontrazeptiva hat nicht viel dazu beigetragen, dass Paare heute in ihrer Partnerschaft
glücklicher wären als anno dazumal. Tatsächlich ist die Trennungsrate zur gleichen Zeit, in der die
„Pille“ ihren Siegeszug antrat, sprunghaft gestiegen. Partnerprobleme sind heute mehr Thema als jemals
zuvor.
Der in den letzten Jahrzehnten eingetretene Wandel steht daher symbolisch für eine Sinnentleerung
von Partnerschaft und Sexualität und trägt mit dazu bei, dass Partnerschaften nach einiger Zeit in die
Krise kommen – und diese nicht überstehen. Frauen verzichten damit auf eine wesentliche Möglichkeit,
sich mit biologischen, sozialen und seelischen Implikationen von „Frau Sein“ im Rahmen empfängnisoffener
Sexualität auseinanderzusetzen.
11
Vor allem angesichts der diversen mittlerweile verfügbaren Alternativen ist die Verhütung durch die
„Pille“ heute veraltet und überholt. Andere Verfahren sind dabei, ihr den Rang abzulaufen und noch
dazu wesentlich weniger mit Nachteilen behaftet.
Quelle : http://www.i-p-p-m.de/Hormone_und_Psychotherapie.pdf
Interessantes zu Nebenwirkungen und Folgeerkrankungen dank Pille und Co : http://www.hormonspirale-forum.de/viewt ... =23&t=4147
www.risiko-hormonspirale.de

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Re: kupferspirale..

Beitragvon Tina79 » 27.08.2011, 19:06

so... jetzt brauch ich mal Hilfe! DRINGEND!!!
Wir haben uns heute Kondome gekauft. Natürlich auch gemessen, wegen der Größe!!! Passende Kondome besorgt, sogar mit gleitcreme....Ich war sogar extra bei Novum und hab mich beraten lassen!
Und... was ist passiert.... gerissen!!!!!!! Na Toll!!! Wir haben doch die richtige Größe?!?! Größe 60 von King-Size. Sogar ein Markenkondom! Das kann doch nicht sein, wenn man etwas härteren Sex hat, dass die reißen!! Es war ne Stellung, wo er sehr tief in mir eindrang! Kann das damit zu tun haben?
Habe seit letzte Woche Freitag Blutungen,obwohl ich die Pille noch genommen habe. Dann Montag habe ich die letzte genommen. Befinde mich jetzt noch in der Pillenpause! Würde dann am Dienstag wieder anfangen. Wollte ich aber eigentlich nicht mehr. Kann da jetzt was passiert sein?
Ich brauch dringend Eure Hilfe!!!!!

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Re: kupferspirale..

Beitragvon Mondi » 27.08.2011, 22:04

Frag lieber mal im NFP-Forum...hier sind zu wenig ehemalige Pillenanwenderinnen regelmäßig online und ich kenne mich mit den ganzen Regeln nicht aus,da ich ja nie damit verhütet habe.... Wie bereits gesagt,solltest du zusätzlich ein Diaphragma anpassen lassen und dich vll in der "Verhütung"-Kategorie vom NFP-Forum mal mit den Threads beschäftigen,die sich um Kondompannen drehen
Interessantes zu Nebenwirkungen und Folgeerkrankungen dank Pille und Co : http://www.hormonspirale-forum.de/viewt ... =23&t=4147
www.risiko-hormonspirale.de

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Re: kupferspirale..

Beitragvon exilhanseatin » 17.01.2012, 09:40

Also ich möchte jetzt doch noch mal was anmerken zu diesem Psychotherapie-Text, der hier und ich glaube auch an anderen Stellen durch Forum geistert. Ich finde die Aussage gefährlich, die Patienten sollten mal eben auf ihre Schilddrüsenhormone verzichten. Dadurch stürzt man die Leute ins totale Hormon-Chaos. Das ist eine medizinisch nicht zu vertretende Aussage, und eine Ärztin, die so etwas von sich gibt, kann ich auch sonst nicht ernst nehmen.
42 Jahre, 3 Kinder, Mirena von Oktober 2010 bis Juli 2011

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benario
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Re: kupferspirale..

Beitragvon benario » 17.01.2012, 10:22

ich habe den text auch gerade mal gelesen und finde u.a. die stelle mit der angeblich so negativen "trennung von geschlechtsverkehr und zeugungsakt" total daneben... das ist ja wohl ein absoluter segen, daß das inzwischen getrennt ist! was für ein katholischer blödsinn!

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