Mirena nahm mir wertvolle Jahre: Depressionen, Panikattacken, Libidoverlust...

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summse
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Mirena nahm mir wertvolle Jahre: Depressionen, Panikattacken, Libidoverlust...

Beitragvon summse » 08.03.2013, 22:13

Ich hoffe die ein oder andere liest diesen Erfahrungsbericht trotz seiner länge durch,ich habe versucht es kurz zu halten, wollte aber keine Details unterschlagen, die für den ein oder anderen wichtig wären


Heute möchte ich nun nach guten 8 Monaten ohne Mirena berichten...

Ich bin leider keine so große Schreiberin und kann mich auch nicht immer so gut ausdrücken, aber ich versuche meine Geschichte etwas in Worte zu fassen, wenn es denn überhaupt möglich ist, das geschehne in Worte zu verpacken....

Zu meiner Vorgeschichte... ich hatte vor der Mirena schon leichte Depressionen, was aber auch einen Grund hatte, denn mein zweites Kind sollte dann schon in den Kindergarten, ich stand wieder bei Null und musste sehen, welchen Berufsweg ich eingehe und mein Mann verdiente sehr wenig, das nagt natürlich alles an den Nerven.... damals bin ich zum Arzt, weil ich einfach keinen Antrieb mehr hatte, er meinte sofort Depressionen(keine Test , nix). die Folge war, das ich ab dem Punkt Antidepressiva nahm, nicht viel, aber ich nahm es.....Nach einem Jahr verbesserte sich unsere Situation.. ich hatte einen super Job und mein Mann auch, es war eigentlich alles perfekt.... ich schlich sogar die Antidepressiva aus, ABER ich machte einen Fehler, ich lies mir die Mirena setzen.... Und es kam wie es kommen musste... Ich nahm also 1 Jahr kein Antidepressiva mehr und hatte 6 Monate die Mirena
Ich hatte im Januar 2010 einen derben Nervenzusammenbruch und stand kurz vor der Krankenhauseinweisung, aber da mein Mann sich krank schreiben lies, kam ich ums Kh herum.... Natürlich dachten wir in keinster Weise an die Mirena, sollte diese doch Stimmungsaufhellend sein(meine FA wusste von meinen Depressionen und Medikamenten und riet mir zur Mirena, das sie da die Beste Verhütung wäre).... Ich bekam wieder Antidepressiva und die Dosis war sehr hoch, aber ich konnte nach 5 Wochen wieder arbeiten gehen(es ging schwer, aber es half mir)---- seit dem Januar war mein Leben nicht mehr das was es wahr... ich hatte starke Ängste, Panik und Zwangsgedanken... die Zwangsgedanken waren glaube das schlimmste, ich hatte immer wieder Angst als Mutter zu versagen(ähnlich wie bei der Wochenbettdepression), ja ich hatte Angst eine von den und Müttern zu werden, wie man es in den Nachrichten hört, jede Nachrichtenmeldung versetzte mich in Panik und durchbohrte mich mit den Frage WAS WENN DU SO WIRST::: irgendwann stumpften meine Gefühle ab, ich wusste nicht mehr, ob ich meinen Mann liebe, wusste nicht mal mehr ob ich überhaupt etwas liebe, die Frage wie fühlt sich Liebe an quälte mich nun täglich... ich stand neben mir, irgendwie beobachtete ich mich von Aussen, aber ich fühlte selbst mich nicht mehr....
Das ging dann auch bis 2012 , wieder ein Nervenzusammenbruch, wieder sollte ich die Antidepressiva erhöhen, es gab einfach keinen Lichtblick, ich fing an zu forschen und merkte auch schnell, das meine Beschwerden Zyklusmäßig kammen.... Google= Depressionen und Hormonspirale führten mich in das Forum.... DANKE ; DANKE ; DANKE;
Der Weg zum Frauenarzt war schnell gefunden, allerdings hatte meine aufgehört und eine Neue war da...sie meinte...nein Mirena wirkt lokal und das kann nicht sein etc.(sie sah mich nie wieder)..zum nächsten FA<--- Bluttest, alles in Ordnung, ich war niedergeschlagen.....die Folge, wieder ins Forum und noch mehr gelesen...Ja er konnte den Hormonhaushalt ja nicht richtig bestimmen, wenn ich keinen Zyklus mehr nachvollziehen konnte... Am 28.06 lies ich mir die Mirena nun ziehen unter einem lächeln vom FA, der noch fragte, ób ich schon immer so viel Gewicht hatte... ja in 3 Jahren (trotz stressiger Arbeit, Kinder und Nebengewerbe) erfüllten meinen Körper 30kg extra.
Nach 2 Tagen merkte ich schon Besserung, meine Müdigkeit wurde weniger, irgendwie war es ein innerliches Aufatmen. Und nun nach 8 Monaten geht es mir viel, viel besser... ich werde unten versuchen eine Liste zu erstellen, was ich alles hatte (nur was ich denke, was auf die Mirena zu schieben ist)und was wieder weg ist oder noch ist. Ich hoffe der Erfahrungsbericht hilft einigen Frauen für ihre Entscheidung...Mirena ja oder nein oder raus... ich habe nur die Hälfte sicherlich geschrieben, was mir alles durch den Kopf ging und sicherlich ist es nicht in Worte zu fassen, wie schlecht es einen mit Mirena ging


Mit Mirena

Müdigkeik (heute weg, also dies Ganztagsmüdigkeit, wo man an Ort und Stelle schlafen konnte, ich komme wieder mit 6-7 stunden die Nacht aus, vorher am liebsten 20 stunden schlaf am Tag :P )
antriebslos (heute weg)
traurig (heute weg)
gefühlskalt (heute weg)
vernebelt (heute weg)
stark depressiv (heute weg)
Zwangsgedanken(heute weg, aber unangenehme Gedanken noch da, in der Art, was wenn es zurück kommt etc.)
Panik (heute weg)
Angst (teilweise noch da, aber in einer anderen Art, denke die Nachfolgen der Mirenazeit, aber erträglich)
Gwichtszunahme (danach noch 3 kg zugenommen, jetzt erstmal Stillstand in jede Richtung)
Libidoverlust bis auf Null (heute wieder 102 Prozent :lol: )
Rückenschmerzen (teilweise noch da, was ich aber nun auch aufs Gewicht schiebe)
aufgeblähter Bauch (heute weg)
kribbeln in Händen und Füßen (sehr sehr selten)

ausserdem leide ich unter B12 Mangel, Magnesium ...Eisen und Zink möchte ich noch prüfen lassen
Was sicher noch Wichtig ist, ich nehme seit Dezember 2012 keine Antidepressiva mehr und trotz dem dunkelen Winter ging es mir gut und ich kam ohne diese AD aus, ich nahm am Ende 4 Tabletten von Venlafaxin a 75mg, wer sich auskennt, der weiß das es schon eine hohe Dosis ist und ich denke dieses Zeigt eindeutig, das Mirena eine Großschuld hatte...


Einen Satz der mir noch immer im Kopf hängt, ist ein Satz von meinem Mann, als ich die Mirena ca. 3 Monate hatte.... er meinte "denke das Ding ist Stimmungsaufhellend, er merke nix davon"...damals hätte ich das schon ernst nehmen müssen


was ich noch hinzufügen möchte, da es mir nich eingefallen ist, ich fühlte mich auch nicht mehr als Frau, irgendwie eher männlich :oops: und mir wuchsen am Kinn hin und wieder Haare.... einiges habe ich sicher auch schon wieder verdrängt, was mich damals noch alles störte in der Mirenazeit(die kleineren übel eben)

12.06.2013

Wie einige wissen, hatte ich nach 9 Monaten ohne Mirena wieder einen Rückfall... 3 Wochen Krank, eh ich wieder arbeiten gehen konnte. Meine Nerven waren einfach am Ende. Ich fühlte mich, als hätte ich Entzugserscheinungen, habe mich mit pflanzlichen Antidepressiva versucht über Wasser zu halten... Es stellte sich auch ein Vitamin d Mangel raus... sonst meinten die Ärzte alles ok, ist eben meine Phsyche. Ich möchte mich damit noch nicht abfinden, denn noch immer denke und hoffe ich das es die Nebenwirkungen von der Mirena sind. Heute habe ich einen neuen Termin bei einen anderen Heilpraktiker gemacht und hoffe auf mehr Unterstützung....
Es geht mir seit dem Rückfall schon etwas besser, aber die morgendliche Übelkeit und das unwohlsein regieren noch meinen Alltag :| ....Ich kann einfach nicht entspannen, bin aber schnell auch wieder Energielos.... Ende Juni habe ich es dann geschafft und die Mirena ist dann zum Glück schon 1 Jahr raus... ich möchte hoffen, das es wirklich irgendwann ein Ende hat, muss aber dazusagen das mein Wohlbefinden nicht so schlimm ist, wie damals als ich die Mirena getragen habe...

ich melde mich auf jedenfall wieder, wenn es wieder neues gibt

lg


11.7.2013

hier wieder mal ein kurzer bericht... mir gehts soweit ganz gut...hatte nach meinen letzten heilpraktikertermin(neuer HP) echt 6 super Tage... heute ist so ein Tag wo ich nicht weiß wie ich mein befinden einzuteilen habe....irgendwie eine leichte innere unruhe und die nacht war auch unruhig(schlechte träume).... ich hoffe das hält jetzt nicht allzulange an....meine gefühle wechseln von juhu es wird besser und ist fast alles wieder wie es zuvor war und zwischen oh scheiße nimmt das nie ein ende :oops: .... da muss man echt wieder viel geduld aufbringen und immer daran glauben das es ein ende nimmt--irgendwann

lg

4.09.2013

hallo,

noch immer habe ich zu kämpfen, aber ich hatte auch durchaus gute wochen dabei, aber im moment regiert die innere unruhe wieder meinen tag... ich hoffe es hört irgendwann mal auf... man weiß gar nimmer wo man weiter machen soll ... man kann nur hoffen, glaube so unbeschwert wie vor der mirena wird es wohl nimmer werden :cry: ...die hoffnung habe ich schon irgendwie aufgegeben....
wenn ich aber zurück blicke , dann kann ich eigentlich schon froh sein, das es mir so "gut" geht, mit mirena hat man da schon vieles mehr durchgemacht.... naja...ich kann nur weiter abwarten und hoffen

lg


3.10.2013

hallo von mir mal wieder etwas kurzes.... meine innere unruhe ist zur zeit weg...
ich lag eine woche im kh und da wurde ich mal so unter die lupe genommen... es stellte sich heraus das ich eine magenschleimhaut entzündung habe, sowie eine fettleber und auch gallensteine und gallenblasenentzündung etc....daher wahrscheinlich meine übelkeit und appetitlosikeit ...am 10.10 muss mir nun die gallenblase entfernt werden...
tja nun habe ich mich auf der suche nach einen neune hp gemacht und habe einen gefunden, der mir sofort bestätigte das es an der mirena liegen kann und auch die fettleber durch mirena und den antidepressiva entstehen kann, auch meinte er ein vitamin d mangel kann durchaus depressionen hervorrufen...ja juhu.. ich glaube ich habe nun den richtigen arzt gefunden.....

ansonsten gehts mir gut und ich habe das gefühl das es irgendwie normaler wird, vielleicht ist die hoffnung doch noch nicht verloren.....also durchhalten und weiter geduld

lg


Samstag, 19.10.2013

mal wieder einen zwischenbericht....mir geht es soweit ganz gut, aber noch nicht so gut wie vor der mirena....habe eben noch immer schnell diese erschöpfungsmomente und meine nerven sind auch nicht mehr so stark, d.h. ich nehme mir alles viel zu sehr an, also die nerven scheinen sich langsam zu erholen, aber ich hoffe das wird auch noch....meine gallenblase ist nun seit über einer knappen woche draussen, das schlaucht natürlich zusätzlich und die narkose hängt einen schon nach, man strapaziert ja seinen körper auf ein neues.....
meine übelkeit ist meist da, wenn sich mein magen so flau anfühlt, ob das nun nervlich ist oder noch mit der gallenblase/gallenblasenentfernung zusammenhängt weiß ich nicht, aber es ist seit zwei tagen so, das ich diese übelkeit wieder nur morgens habe....schauen wir mal.... ich hoffe ich kann hier eines tages unter dem bericht schreiben "ich hab es überstanden".........aber wie gesagt es geht mir zur zeit um einiges besser

lg


20.11.2013

hallo es ging mir einige zeit relativ gut bis zum sonntag (17.11)--- ich hatte am freitag angefangen hochdosiert vitamin d zu nehmen, die ersten beiden kapseln vertrug ich prima...bei der dritten hatte ich dann nachmittags ganz viel innere unruhe, eine art getriebenheit... ängste waren wieder da und auch heute sind diese noch da und auch die innere unruhe...vitamin d lasse ich nun weg und versuche mich mit magnesium und homöopathischen beruhigungsmitteln über wasser zu halten...so einen rückschlag hatte ich nicht erwartet und hoffe das es an dem vitamin d lag... ja auch ich denke darüber nach wieder antidepressiva zu nehmen... es ist ein ewiger teufelskreis...die mirena sollte vom markt verschwinden.... geduld habe ich echt bald keine mehr.....und weiter werden mir wertvolle monate /jahre genommen, die ich als mutter genießen wollte....

lg

06.02.2014

Hallo, leider kann ich noch immer nicht berichten, das es endlich vorbei ist. Ich hatte wieder Tage wo ich dachte nun gehts steil Bergauf, tja leider muss ich aber seit einer Woche wieder sagen, nein Irrtum.
Ich habe immer noch das Gefühl das ich eher neben mir stehe, ich spüre mich irgendwie nicht mehr, die Gefühle fühlen sich nicht nach Gefühlen an, irgendwie ferngesteuert. Man weiß gar nicht mehr wie man es beschreiben soll, man ist da aber auch irgendwie nicht. Ja seit gestern ist auch die innere Unruhe etwas stärker, keine Ahnung ob es an der zweiten Zyklushälfte liegt, die ja eigentlich am Samstag beginnt. Ich weiß es einfach nicht mehr, das macht einen so irre, man weiß gar nicht was man so richtig hat und behandeln will. Ich nehme seit Januar in der zweiten Zyklushälfte Progesteron, im Januar hat es mir schon gut getan... Vielleicht ist es wirklich der Progesteronmangel der uns allen zu schaffen macht. Mir graut schon vor den Wechseljahren, aber vll hab ich mich ja bis dahin an diesen Zustand gewöhnt, denn ich habe wenig Hoffnung, das ich mal sagen kann "ich bin wieder die Alte"... mein Mann ist nun auch an seinen Grenzen und ich merke das er von der Sache eigentlich nichte mehr hören will, weil er nicht mehr wei´was er dazu sagen soll, denn es wiederholt sich ja Monat für Monat und er schimpft das ich noch immer zulasse das dieses mein Leben bestimmt. Er hat sicher recht, aber es ist einfach immer da dieses Problem. Was mich auch beeinträchtigt, nach dem ziehen der Mirena war mein Libidoverlust sowas von da und es war erfüllend und heute muss ich leider sagen..null ..sparflamme...
Wieviel kann ein Mensch eigentlich noch ertragen?


lg

´Donnerstag 6.03.2014

wieder ist ein monat rum, gestern dachte ich noch ok, es geht mir besser als im letzten monat, heute fahren meine gefühle wieder so achterbahn, das ich mir nicht mal mehr sicher bin.... es strapaziert nun auch unsere ehe extrem... ich habe einfach auch keine geduld mehr dies und jenes auszuprobieren und bin an einem punkt wo ich sage schluß... es muss was her was mir jetzt hilft, was mir hilft wieder mehr freude an dinge zu haben, aber ich glaube die mirena hat glaub alles kaputt gemacht, was kaputt zu machen ging....ob es nun die nerven sind oder das ständige hormonchaos, wie kann man nur solch wertvollen jahre wegschmeißen....ich kann froh sein, das ich arbeiten gehen kann, denn dort bin ich für paar stunden fast ein anderer masch, wahrscheinlich bin ich da viel mehr abgelenkt von allem... ich will das es endlich vorbei ist, ich will wieder lieben...ich will wieder verlangen nach sex und intimität, ich will wieder unbeschwert lachen und fröhlich sein...aber ja... bei will ist keiner zu hause, sagt man ja so schön...
meine mirena ist 1 3/4 Jahr draussen und ehrlich am anfang dachte ich, so lang brauchst du nie und nimmer...
ja gut einiges ist ja wirklich verschwunde, aber das was geblieben ist, das belastet mich doch manchmal noch sehr, wobei es nicht jeden tag ist oder so, aber wenn es ist, dann ist es eben so frustrieend.....

lg...

vll hat jemand von den alten hasen, die vll hier nur noch lesen aufbauende worte und hoffnung für mich, das es eben doch länger dauern kann, als ich mir immer so vorstelle :cry:

27.03.2014

hallo, heute wieder mal ein kleiner Bericht....es geht mir im moment besser, viel besser und es ist länger anhaltend, was mir wieder unwahrscheinlich mut macht.... nehme nun auch seit 2 tagen bioindentischen progesteron, was ich von meinen hp bekommen habe, hoffe es schlägt gut an... ich bin in den letzten paar tagen ruhiger geworden, kann sein 2-3 wochen wieder richtig gut schlafen, wach nachts fast gar nicht mehr auf....vll 1-2 mal in der woche gegen 4.00 uhr, aber sonst gar nicht, fühle mich morgens viel erholter und werde auch abends gar nicht mehr so schnell müde....es gibt wieder kraft, aber ich will noch nichts beschreien...3 mal auf holz klopfe.... ich hoffe das progesteron bringt mir noch mehr lebensfreude und noch mehr stabilität in meine gefühlslage....

lg



7.04.2014

ja ich hätte es sollen mal nicht beschreien :cry: ...man oh man, ich glaube ich muss nun damit leben, da ändert sich sicher nichts mehr, wenn es sich ändert und das auf dauer, dann lasse ich es euch wissen...letzten sonntag hatte ich glaube meinen eisprung und die ängste und das unwohlsein waren wieder da, gestern den sonntag war es ganz schlimm, abends war ich dann nur am heulen, weil ich einfach am ende war...könnte mit den tagen vor den tagen zusammenhängen , ach ja und dann gibts ja noch die tage der tage :lol: hahaha, also wenig möglichkeiten wo es einen durchgängig richtig gut geht oder?....heute morgen gehts halbwegs wieder, aber der schock von gestern sitzt eben dann erstmal wieder hartnäckig....man sagt mir von aussen, das ich lernen muss damit zu leben, ich kann das aber nicht, ich will das auch nicht....ich weiß ein bisschen glücklich sein, bisschen entspanntheit und lebensfreude, sind echt große dinge die man sich da wünscht.... am 23.4 bin ich dann das erste mal beim ostheopaten, naja schauen wir mal.... vlll stimmt aber wirklich mein serotoninausgleich im hirn nicht...ich hab keine ahnung mehr .... keine ahnung ob das auch jemand so extrem durchmacht oder ich das nur so extrem fühle, da ich empfinlicher oder empfänglicher dafür bin... von mir auch können die auch von mir paar gehirnwindungen nehmen, wäre dann lieber einfacher gestrickt, als immer nachzufragen oder hinterfragen zu müssen....

lg

1.Mai 2014

in knapp 2 Monaten dann ist meine Mirena nun 2 Jahre draussen, ja was soll ich sagen, die Tage wo ich stabil bin sind länger geworden, aber wenn es mir mal nicht so gut geht, dann denke ich schnell "hört es denn nie auf"... und ehrlich ich kann es nicht sage, ob es mal aufhört....oder ob es nun doch die Rückbleibsel der Mirena sind...
Ich habe jedenfalls noch so manches endeckt, was ich nicht als Nebenwirkung der Mirena vermutet hätte, aber es wohl sind und es ist schon krass, das noch immer der Körper zu tun hat... Ich denke da ich ziehmlich dick bin,das noch so einiges im Fettgewebe hängt... das sich unbeschwert fühlen wird sicher nicht mehr eintreten, denke da waren die Erfahrungen zu heftig, aber ich hoffe das eben noch dieses Lebendfreudegefühl mehr kommt... Irgendwie ist mir der Sinn des Lebens abhanden gekommen, also in der Gefühlslage, der Kopf sagt mir schon warum ich Lebe und was alles schön ist, aber das Gefühl , also es ist Krass zu beschreiben wie ich das meine/fühle....sorry.. was allerdings komisch ist, die Gefühlslage scheint irgendwie abgestumpft zu sein, aber wenn es um das negative geht, dann ist es um so extremer :oops: ... das wars erstmal von mir, ich sage mir immer, manche berichten das es erst nach 2,5 Jahren vorbei war, das gibt mir dann immer mal wieder Hoffnung.... die letzten 2-3 Wochen waren aber wirklich sehr schön und wir haben auch wieder mal mehr Unternehmungen gemacht...

lg

27.06.2014

Ich bin erstaunt wie schnell doch die Zeit vergeht und ich hätte niemals gedacht, das ich noch immer oft nach dieser Zeit hier vorbei schaue. Ich brauche hin und wieder mal wieder etwas zu lesen, was mich positiv stimmt.
Vieles, sehr vieles ist besser geworden, auch in den letzten 2 Monaten... Ja meine Mirena ist morgen genau 2 Jahre draussen und ich bereuhe nichts, wie ich ja oben schon erwähnte.
Noch habe ich bestimmte Sachen zurückbehalten, innere Unruhe hauptsächlich 3-4 Tage vor der Regel und obwohl ich weiß das es auch wieder weg geht, kommt dieses ängstliche dazu, ja ich schreibe ängstliches, da es nicht mehr so als Angst bezeichntet werden könnte, auch kreisende Gedanken oder eben das mir Dinge einfach übern Kopf wachsen und das ängstliche, das doch alles wieder los geht. Ich denke es ist eben noch nicht zu viel Zeit über meine seelischen Wunden gestrichen die nötig ist, um dieses Trauma zu verarbeiten. An den Tagen hab ich mich besonders satt, denn das Entspannen ist schwierig. Sonst bekomme ich mein Leben ganz gut auf die Reihe, aber es ist an manchen Tagen echt harte Arbeit, manche Tage sind aber wie vor der Mirena, man lebt einfach. Wenn ich meine Regel habe , gehts mir Stimmungsmäßig am besten, leider habe ich meine Regel nur 3 Tage lang (son Mist :lol: )..
Ich habe in meinen Freunden und Bekanntenkreis noch einige Frauen die durch Hormone auch Probleme haben/ hatten, erstaunlich, vorher hätte man nie darüber gesprochen und nun ist es erschreckend wie viele leiden und das nur im näheren Umfeld. Liebe Frauen da draussen, überlegt nicht lange...setzt diese Hormonbomben ab, sobald ihr Veränderungen merkt und vorallem, wenn ich keine Lust auf sex habt. Ich hatte in den letzen Wochen wohl mehr als in der Zeit mit Mirena :lol: . Ich habe Tage da beobachtet ich meinen Mann und denke, was für Leckerbissen und ich dachte vorher, dass es normal ist, dass das Verlangen nachlässt :? Irrtum... Ich kenne meinen Mann 19. Jahre und ja ich habe richtig verlangen nach ihm, wenn ich das hier mal so schreiben darf. Ich habe mich in letzter Zeit oft beobachtet, wie ich ihn anschauen und denke "könnten wir jetzt nicht irgendwo allein sein... :lol: "
Wie gesagt es ging in den letzten Wochen wieder Bergauf und die anderen Beschwerten sind weniger geworden, ich hoffe das dies auch weiterhin so bleibt "3 x auf Holz klopfe".

Ganz liebe Grüße



29.05.2015

Hallo,


ich versuche es mal in Worte zu fassen, wie ich die Schwangerschaft und Geburt bis jetzt so beobachtet habe...

Vor der Schwangerschaft ging es ja auf und ab, was man in meinem Erfahrungsbericht ja gut lesen kann und wer mich hier kennt, weiß es ja sicher noch :mrgreen: , jammern war ja echt an der Tagesordnung..mit nichts war ich zufrieden, ängstlich, unausgeglichen etc.

Die Schwangerschaft kam unerwartet (ungeplant)... ich weiß genau an welchen Tag unser Söhnchen entstanden ist, keine Frage, denn ich dachte an diesem gewissen Abend, ach Sch...., wegen den einen Mal, wie groß ist schon die Chance :lol: = keine Verhütung also... Ich muss dazu sagen, wir haben uns immer ein drittes Kind gewünscht, vor der Krankheit MIRENA, aber da ich ja dann dieses mit Depressionen und alles austragen musste, legten wir diesen Wunsch ab und haben dann auch nicht wieder darüber nachgedacht...aber ich denke im Unterbewusstsein war der Wunsch noch da, drum ist es auch denke passiert, es sollte einfach sein:).
In der Schwangerschaft war auch ein auf und ab, vorallem am Anfang konnte ich mich mit dem Gedanken nicht anfreunden, denn ich hatte so Angst wieder dieses Hormonchaos, deswegen war ich auch sehr sensibel auf jede Kleinigkeit in meinem Körper ..Ängste, Verzweiflung waren wieder da, aber es drehte sich immer darum " was wenn es wieder los geht etc." , meine Gefühle waren wieder unklar zu deuten "was wenn ich das Kind nicht liebe" , solche Sachen, die aber auch typisch sind in der Schwangerschaft, wenn man vorher keine Mirena hatte, aber ich empfand es so intensiv, was bei den ersten Schwangerschaften nicht war, kann aber auch sein , das ich nun älter bin, das weiß man ja nicht ....
Am Ende der Schwangerschaft ging es mir psychisch recht gut..

Nach der Geburt war ich erstmal überglücklich, bis nach 3 -4 Tagen dieser Babyblues einsetzte, auch das kannte ich von der ersten Schwangerschaften nicht und vorher hatte ich auch da so Angst, diese Hormonumstellung, aber im nachhinein kann ich sagen, es war bei weitem nicht so schlimm wie bei der Mirena... ich brauchte keien Medikamente um mich zu beruhigen oder sonstiges.... musste aber dann echt aus dem Kh raus, sonst wäre ich durchgedreht, das alleinsein im Zimmer konnte ich nicht ertragen, das warten auf Besuch etc. . Es folgte wieder das Gedankenkreisen , aber ich habe alles irgendwie überstanden und kann sagen, ich habe genau gefühlt wie die Hormone geschwankt haben...vorallem nach dem Stillen, die Angst das es nicht besser wird, war immer mein Begleiter...

Jetzt 6 Wochen nach der Geburt geht es mir echt gut, selbst wenn mein Mann auf Nachtschicht muss, ist es nicht mehr ganz so schlimm (vor der Geburt stellten sich sofort Ängste des Alleinseins ein und innere Unruhe )...Wenn ich lange alleine bin und nicht so abgelenkt, dann Grübel ich schon noch , aber ich kann mich wieder schneller ablenken oder es ablegen als vorher (ich muss aber ehrlicherweise auch sagen, das es familiär eben auch Schicksale gibt, da ist es denke normal das man vieles in Frage stellt oder besorgt ist etc.)
Meine Regel habe ich erstaunlicher Weise 5 Wochen nach der Geburt bekommen(trotz stillens), bei den ersten Geburten erst ca. 5 Monate danach. Ich bin aber nicht genervt davon, sondern sage mir, mein Körper reagiert und arbeitet gut... ich merke es auch komischweise an der Schilddrüse, habe manchmal wie so einen kleinen Kloß im Hals, wenn die Hormone sich auf die Regl einstellen etc., früher hätte ich das vielleicht gar nicht so mitbekommen...
Im Juni ist meine Mirena ja nun 3 Jahre draussen, nach 3 Jahren Tragezeit, ich fühle mich viel stabiler und gerade gehts für mich Bergauf und 3 mal auf Holz klopfe, hoffe das es so bleibt und vielleicht der Schritt ist wieder ganz die Alte zu werden....

Fazit : so wie ich es jetzt denke, ja haben die Hormone sich durch die Schwangerschaft verändert , wie es dann wieder wird, wenn ich nicht mehr stille und wieder eine Umstellung entsteht, weiß ich nicht, aber vielleicht bleibt es stabiler als je zuvor:)....Vor der Regel bin ich aber trotzdem gereizter, war ich aber vor der Mirena auch, nur habe ich es selber nie so wahr genommen, man kann schon sagen die armen Männer müssen da schon manchmal was abhalten, wenn man seine Regel bekommt :lol: ..also der Ausspruch "hast wohl deine Tage" ist schon berechtigt :lol: , aber mein Mann sagt dann immer, lieber so als wie mit der Mirena, das kann er abhalten das ich mal bisschen kratzbürstig bin in der Zeit....

Ich hoffe ich habe einiges beantwortet was wichtig ist und sicher wieder viel zu viel geschrieben was nicht so wichtig ist, ich werden den Text in meinen Erfahrungsbericht setzen , weil ich ja weiß das man vorallem nach Updats sucht, wenn man eine Lösung in der Zeit des ziehen von Mirena sucht...

Eine Schwangerschaft sollte man aber rein aus Wunsch zum Kind machen und niemals weil man hofft damit seine Hormone wieder ins Gleichgewicht zu bekommen, ich weiß den Gedanken hat man in der schweren Zeit danach auch manchmal... Einen Hormonausgleich vor der Schwangerschaft hatte ich mit Globulis durch meinen Heilpraktiker....

LG
(Jahr 2016) 38 jahre ,3 kinder Mirena vom ?.06.2009 - 28.6.2012

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Re: Mirena nahm mir wertvolle Jahre .... Updats...

Beitragvon summse » 13.06.2016, 10:23

13.06.2016

Ich habe ja schon lange nichts mehr geschrieben, weil es mir eben auch schon länger um einiges besser geht. Ich bin fast wieder die Alte kann ich zum heutigen Zeitpunkt sagen. :smile_flower:
Klar ist mein Nervensystem viel empfindlicher als vorher, aber es ist auszuhalten und man lernt damit umzugehen, das es nach einem schlechten Tag auch wieder gut wird. Zwangsgedanken hab ich keine mehr und das war mir sehr wichtig. An manchen Tagen habe ich stärkere Ängste, aber auch die kann ich überspielen indem ich mich ablenke, was vorher ja nie möglich war.
Im großen und ganzen ist es echt wieder Lebenswert und ich bin um einiges an Erfahrung reicher.
Für alle die noch daran zweilfeln ob es besser wird....ES WIRD BESSER... :smile_flower:

LG
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